Mit einem Hochbeet kann die Arbeit in Ihrem Garten um einiges erleichtert werden. Aber nicht nur eine Erleichterung bei der Gartenarbeit wird durch ein Hochbeet geschaffen, sondern auch Vorteile wie beispielsweise fünf bis acht Grad mehr als Bodentemperatur und ein höherer Lichteinfall sind durch ein Hochbeet gegeben. Das Hochbeet können Sie bereits als fertigen Bausatz kaufen. Besitzen Sie Fingerfertigkeit und handwerkliches Geschick, können Sie sich diese Form der Beetes aber auch selbst bauen.

Material und Bauform

Der Kasten des Hochbeetes sollte aus Holz bestehen. Holz ist ein Naturprodukt und passt somit perfekt in den Garten. Natürlich steht es Ihnen völlig frei, für welches Material Sie sich schlussendlich entscheiden. Hochbeete gibt es zudem aus Naturstein und Kunststoff zu kaufen, wobei beide Materialien sowohl ihre Vor- als auch Nachteile aufweisen. Damit sich die Witterung und die Natureinflüsse nicht zu schnell am hölzernen Kasten abzeichnen, sollten Sie diesen mit einem Imprägnierschutz behandeln. Zudem sollten Sie Hochbeet vor dem Befüllen mit einer Folie auslegen, damit die Feuchtigkeit von der Innenseite ferngehalten werden kann. Vergessen Sie nicht, dass Sie vor dem Einlegen der Folie einige Löcher in diese machen, damit sich keine Staunässe bilden und das Wasser abfließen kann.

In einem nächsten Schritt sollten Sie in Ihren Hochbeet eine Art Drainage einbauen. Klingt schwierig, ist es aber nicht. Legen Sie über die bereits eingelegte Folie einfach einige Tonscherben. Kies und Blähton stellen ebenfalls eine gute Alternative dar. Legen Sie über das Material, welches Sie für die Drainage verwendet haben, noch ein Pflanzenvlies ein. So kann verhindert werden, dass Erde in die Tonscherben oder den Kies eingeschwemmt wird.

Erde, Mutterboden und Kompost

Nun können Sie schon die Erde in Ihr Hochbeet einfüllen. Bevor diese mit einem Rechen glatt gezogen wird, sollten Sie den Kompost nicht vergessen. Arbeiten Sie den Kompost einfach oberflächlich in das Erdreich des Hochbeetes ein.

Hochbeete sind nicht nur schön anzusehen und erleichtern die Arbeit, sondern werden zudem auch gerne von Wühlmäusen als Unterschlupf verwendet. Damit Sie keine Wühlmäuse als unerwünschte Untermieter in Ihrem Hochbeet haben, sollten Sie dem schon im Vorfeld einen Riegel vorschieben. Nehmen Sie einfach einen engen Maschendrahtzaun zur Hand und ziehen diesen vom Boden weg entlang des Hochbeetes hoch.

Bei der Wahl der Blumen und Pflanzen sind Ihnen bei einem Hochbeet keine Grenzen gesetzt. Sie sollten sich aber im Vorfeld informieren, welche Pflanzen wie gegossen werden müssen. Pflanzen, die Nässe nicht vertragen, sollten nicht mit jenen in einem Hochbeet gepflanzt werden, die feuchtes Erdreich benötigen. Sie können sich das Hochbeet wie einen großen Blumentopf vorstellen. Wenn Sie Wasser in diesen gießen, bleibt es nicht nur an einer Stelle feucht, sondern die gesamte Erde nimmt das Wasser auf. Und so ist es auch mit dem Hochbeet. Gleiches sollten Sie bei der Sonneneinstrahlung bedenken. Wenn Ihr Hochbeet mitten in der Sonne steht, sollten Sie nur Pflanzen setzen, welche diese vertragen.

Fazit

Sie sollten die Erde im Hochbeet zwischenzeitlich düngen, damit Ihre Pflanzenpracht und Blumenvielfalt erhalten bleibt und Sie sich lange Zeit darüber erfreuen können.

Bildnachweis: Andres | piqs.de

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