Es gibt Gott sei Dank viele Gartenpflanzen, die selbst kalte und frostige Winter sehr gut überstehen. Einige Züchtungen wurden über die Jahre an die hiesigen klimatischen Verhältnisse angepasst, sodass es eine Vielzahl an Pflanzen gibt, die jeder Gartenbesitzer in seinem Garten einfach selbst kultivieren kann. Eine Reihe pflegeextensiver Pflanzen eignen sich wirklich hervorragend für unsere heimischen Gärten, ohne im Winter Schaden zu nehmen.

Dazu gehören beispielsweise Ziersträucher. Erwähnenswert sind hierbei vor allem Rhododendren, die über ein immergrünes Blattwerk verfügen und zudem von April bis Juni mit ihren ballonförmigen, großen Blüten in vielen Farben von Weiß, Orange, Rot bis hin zu vielen Rosa- und Violetttönen das Auge erfreuen. Sie erreichen nach vielen Jahren zum Teil Umfänge von bis zu 4 Metern, benötigen jedoch sehr wenig Pflege und sind in ihren Ansprüchen recht genügsam. Sie sind winterhart, vertragen auch starken Frost, ohne dass ihre Blühfreudigkeit dadurch beeinträchtigt wird.

Japanische Zierkirschen sind besonders im Frühjahr mit ihren zarten weißen oder rosafarbenen Blüten nett anzuschauen. Ebenfalls sehr dankbare und pflegeleichte Sträucher sind die in vielen Farben erhältlichen Fliederbüsche.

Pflanzen, die ebenfalls strenge Winter gut überstehen, sind all jene Stauden, die mehrjährig sind und im Winter, Frühjahr und Sommer ein wahres Blütenmeer entfalten. Dazu zählt der Goldfelberich, der bereits im Mai seine gelben sternförmigen, leuchtendgelben Blüten öffnet und bis in den August hinein unentwegt blüht. Bis minus 18 Grad Celsius verträgt er auch lange Frostperioden.

Ebenso dazu zählen die Fackellilien, die von Juni bis Oktober in Gelb, Orange und Rot einen eindrucksvollen Blickfang im Garten schaffen. Sie halten bis zu minus 15 Grad aus.

Die Christrose verzaubert sogar im Winter mit ihren schalenförmigen Blüten in Weiß, Rosa und Purpur die Augen des Betrachters. Sie ist frostempfindlich bis zu minus 15 Grad und öffnet ihre unzähligen Blüten von Januar bis März eines jeden Jahres immer wieder.

Auch das Tränende Herz ist eine sehr dankbare und hübsche Staude. An buschigen Stauden, die jährlich an Umfang und Wuchshöhe zunehmen, öffnen sich ab April unzählige herzförmige Blüten in Weiß, Rosa und Violett. Neben anderen Frühblühern wie Tulpen und Narzissen geben sie insbesondere im Frühjahr dem Garten eine individuelle Note. Erst bei unter 15 Grad Minus reagiert diese Staude empfindlich.

Bildnachweis: © emer – Fotolia.com

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