Eine laue Sommernacht am eigenen Gartenteich genießen – unvergleichlich. Was passiert allerdings mit all den Tieren, wenn der Teich im Winter zufriert? Viele sind vom flüssigen Wasser abhängig. Die Teichfische brauchen eine offene Verbindung zur Umgebungsluft, ansonsten besteht die Gefahr, dass sie ersticken.

Ein zumindest stellenweise nicht zugefrorener Teich verhindert im Winter die Bildung giftiger Faulgase. Diese entstehen bei den Verrottungsprozessen von Pflanzenresten im Wasser.

Es gibt einige Tipps, wie man den eigenen Gartenteich auf den Winter vorbereitet. Am wahrscheinlichsten frieren Teiche zu, deren Tiefe weniger als 80 Zentimeter beträgt. Fällt Ihr Teich in diese Kategorie, sollten Sie Maßnahmen ergreifen. Pflanzenreste sollten vor dem Winter entfernt werden. Die Faulgase könnten die Fische vergiften.

Eisfreier Teich durch Hilfsmittel

Werfen Sie einfach ein schwimmendes Stück Holz in den Teich. Damit, oder auch mit einem Gummiball, verhindern Sie das umfassende Zufrieren ihres Gartenteichs. Entnehmen Sie aus einem Eisloch einfach soviel Wasser aus Ihrem Teich, dass eine Sauerstoffschicht zwischen Wasser und Eis entsteht. Das verhindert ein Zufrieren des Lochs. Ähnlich wie bei der Auto-Frontscheibe hilft es, einen Sack aus Jute auf eine Stelle des Teiches zu legen. Die Stelle gefriert dann nicht.

Sollte der Teich dennoch komplett zufrieren, bitte hacken Sie ihn nicht auf. Das erschrickt die Fische. Gießen Sie einfach heißes Wasser darüber.

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